Besondere Wohnformen

Der Hilfsverein betreibt seit Mai 2012 nicht nur das Haupthaus in Bodman, sondern auch weitere Wohneinheiten in Singen und Radolfzell.

Info

Informationen zum Aufnahmeverfahren der verschiedenen Häuser sowie weitere Informationsflyer finden Sie auf folgender Seite zum Download.

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Bodman

Wohnheim Bodman

Die besondere Wohnform in Bodman wurde speziell für Bewohner*innen eingerichtet, die überwiegend das Tagesförderungsangebot der Einrichtung nutzen. Hierzu wurde ein neuer Werkraum eingerichtet, der im Rahmen der Tagesförderung, jedoch auch zur individuellen Freizeitgestaltung genutzt werden kann. Auch weitere großzügige Räume und der große Garten bieten genug Platz für Beschäftigungsangebote und zur Gestaltung des persönlichen Alltags. Gekocht und gegessen wird jedoch überwiegend gemeinsam.

Singen

Singen

Das erste Gebäude in Singen wurde komplett umgebaut und 2012 fertiggestellt, um den Bewohnern und Bewohnerinnen ein modernes und zeitgemäßes Zuhause zu bieten. Hier finden die Bewohner*innen, verteilt auf drei Etagen, helle und möblierte Räume vor. Ein gemeinsames Wohnzimmer, Wohnküche, Garten und Balkon bietet Platz für das Zusammenleben. Vorwiegend leben hier Bewohner*innen, die das Arbeitsangebot einer WfbM, Integrationsfirma oder auch Praktika nutzen, jedoch weiterhin den Rahmen einer besonderen Wohnform benötigen. 2016 konnten ein weiteres Haus in unmittelbarer Nähe bezogen werden. Hier wird zusätzlich zu dem Standort in Bodman eine interne Tagesstruktur angeboten.

Radolfzell

Hilfsverein Konstanz Wohneinheit in Radolfzell

Die Wohneinheiten in Radolfzell sind auf Bewohner*innen zugeschnitten, die weiterhin die Betreuung einer besonderen Wohnform benötigen, teilweise jedoch auch konkret Selbstversorgungsangebote in Anspruch nehmen können. Die meisten Bewohner*innen nutzen das Angebot einer WfbM oder anderer Arbeitsstellen. In Radolfzell werden an zwei Standorten besondere Wohnformen vorgehalten, in der Haselbrunnstraße 50 und in der Köllinstraße 22. Die Bewohner*innen gestalten den Alltag weitestgehend selbst, in dem die Planung von Freizeitaktivitäten, Reinigung der Räume, Pflege des Gartens und das Einkaufen durch die Bewohner*innen selbst oder auch in Begleitung der Mitarbeiter*innen durchgeführt wird.

Alle Häuser sind gut mit Bahn und/oder Bus zu erreichen und bieten den Bewohnern die Möglichkeit auch die anderen Häuser/Wohnungen regelmäßig zu besuchen, einkaufen zu gehen und zur Arbeit zu gelangen.

Ziele

Die betreuten Wohnformen des Hilfsvereins verstehen sich als eigenständiges Wohn- und Betreuungsangebot für psychisch behinderte Menschen innerhalb des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV). Dabei ist es vorrangiges Ziel, die Würde, die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner*innen vor Beeinträchtigungen zu schützen und dabei ihre Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu wahren und zu fördern.

Ziel des Aufenthalts in einer der betreuten Wohnformen ist vorrangig die Hilfe zur Selbsthilfe.

Diese Förderung zielt insbesondere darauf ab, die Klienten von stationärer, teilstationärer und ambulanter Hilfe unabhängig zu machen und durch angemessene psychosoziale Begleitung die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder einer sonstigen geeigneten Tätigkeit zu ermöglichen. Des Weiteren zielt diese Wohnform darauf ab, Hilfe zur selbständigen Alltagsbewältigung zu vermitteln und Hilfestellung bei der Begegnung und dem Leben mit der Familie, in der Partnerschaft und mit nichtbehinderten Menschen zu leisten. Unsere Mitarbeiter*innen stehen im Falle einer Krise hilfestellend zur Seite und werden die Klienten bei der Suche nach geeignetem Wohnraum unterstützen.